FAQ

Braumat

Braumat


Häufig gestellte Fragen (FAQ)





Ich danke Roland Mahler ganz herzlich, für diese grandiose Arbeit.

 

 

 

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Inhalt

00_Allgemeines
01_Betriebssystem
02_Installation
03_Braumat System Tools
04_Menü
05_Kopplung
00_Allgemeines
06_Bilderstellung
07_Rezepte
08_Archive

00_001_RM_16.11.2012

Q: Wie und wo erhält man bei Braumat Problemen Hilfe?

A:  Bei Siemens in Würzburg gibt es eine Hotline die bei Systemproblemen
      und Lizenzproblemen weiter helfen kann.
      Kontakt zu dieser Hotline bekommt man einfachsten über die
      Siemens Support Interseite mit dem Stichwort Braumat/Sistar.
.
    www.siemens.de/automation/support-request
    ad.support@siemens.com

    http://support.automation.siemens.com
 



00_002_RM_16.11.2012

Q: Seit wann gibt es Braumat?

A: Siemens hat erste Software für Brauereien mit Step 3 für die S31/ S32 erstellt.
     Diese Anfänge ca. 1975 waren die Wurzeln von Braumat.
     Vor dieser Zeit hat Siemens für die Bedienung Mosaikbilder geliefert.
     Die Steuerung der Anlage wurde mit C1,C2 oder C3 Bausteinen ausgeführt.
    BRAUAMT ist seit 1977 als Marke eingetragen:
https://register.dpma.de/DPMAregister/marke/register/956915/DE
00_003_RM_16.11.2012

Q: Wie wurde Braumat entwickelt?

A: mit der Entwicklung von BRAUMAT PA5100 aber 1983 in Würzburg begonnen.

 

     Entwicklungsschritte
    
     1975           Brauereisoftware mit Step 3
     1982           PA5100  S5 150S mit Step 5
     1983           PA5200
     1984           PA5400  S5 150U und S5 115U
     1986           PA5500  S5 150U und S5 155U
     1989           PA5500 H1-C  für MSDOS mit S5 155U
     1990           PA5700
     1992           Braumt NT für Windows for Workgroups mit S5 155U
     1994           Braumat V3.5x für Windows NT3.5 oder NT4.0
     1996           Braumat V4.0 für Windows NT4.0 mit S5 155U und S7-400
     1998           Braumat V4.5 für Windows NT4.0
     1999           Braumat V4.6 für Windows NT4.0
     2001           Braumat V5.0
     2002           Braumat V5.1 für Windows NT oder XP
     2003           Braumat V5.2  Verwendung von WinCC und PCS7 ist möglich
     2004           Braumat V5.3 
     2005           Braumat Brewing Library für PCS7
     2008           Braumat Compact 

Braumat V6.0  für Windows XP oder Windows 7
2012 Braumat V6.0 SP2
00_004_RM_16.11.2012

Q: Was ist Braumat?

A: Braumat ist ein Softwarepaket der Fa. Siemens.
     Braumat besteht aus einem Step5 oder Step7 Programm für Siemens Steuerungen
     und über 50 Computer Programmen die unter einen gemeinsamen Oberfläche laufen.
     Für Braumat muss auf dem Computer eine Lizenz installiert werden.
     Ohne Lizenz kann man Braumat als Demo Version für ca. 8 Stunden laufen lassen.
     Nach Ablauf dieser Zeit muss man den Computer neu Booten.

     Braumat kann mehrere Areas verwalten.
     Beispiel: Sudhaus, Keller, Filtration, Abfüllung, Energieerzeugung
     Pro Area sind zwei Server und ca. 30 Clients möglich.
    
     Nur die Server haben eine Verbindung zu den Steuerungen.
     Für die Kopplungssoftware muss auf den Servern eine zusätzliche Lizenz
     installiert werden.
    
     Clients haben nur Verbindungen zu ihren Servern.

     Die Fa. Siemens liefert Braumat nur vorinstalliert auf den Computern und in den
     Steuerungen. Die Installation durch einen Endkunden ist nicht vorgesehen.


00_005_RM_18.11.2012

Q: Welche Sprachen unterstützt Braumat?

A:  Deutsch, Englisch und Spanisch sind die Grundsprachen von Braumat die
      durch die Installation eingerichtet werden.
      Es ist möglich andere Sprachen als Sonderapplikation zu erhalten.

      Die Extention der Verzeichnisse gibt Auskunft über Sprache

      0=Deutsch
      1=Englisch alt
      2=Spanisch
      10=Englisch neu
 
 Beispiel:  DLL.0, Help.10, notetxt.2


      Ab Braumat V6.0 SP2 wird auch Chinesisch als mögliche Sprache angeboten.
00_006_RM_18.11.2012

Q: Gibt es für Braumat ein Handbuch?

A:  Hat man Braumat installiert findet man die Handbücher mit 26 Kapiteln in Deutsch und    Englisch als pdf – Dateien in den Ordnern

       \windcs\help.0  Deutsch
       \windcs\help.1  Englisch
      
     Handbücher in anderen Sprachen gibt es nicht.

     Weiter Information gibt es als Textdateien unter \windcs\ readme.txt \

00_007_RM_12.12.2012
 
Q: Welche Bedeutung haben die Namen Braumat oder SISTAR?

A: Braumat ist ein Kunstwort das man wohl aus dem Begriff Brauerei Automatisierung
     abgeleitet hat und das die Aufgabe der Software beschreiben soll.

     SISTAR ist ebenfalls ein Kunstwort.
     Basis war auch hier die Beschreibung der Software.
     Siemens Standard Tools für die Automatisierung von rezeptgesteuerten Verfahren.
     Aus einigen Anfangsbuchstaben hat man den kurzen Namen SISTAR gebildet.

00_008_RM_18.12.2012

Q: Was ist ein Multiclient?

A:  Ein Multiclient kann Daten, Applikationen und Bilder aus anderen Bereichen verwenden. 

Server könne Multiclient für andere Bereiche sein. Ein Server muss jedoch immer vollen Zugriff auf seine Steuerungen haben, d.h.
NoWrite, _NoMsg ist für eigene Steuerungen ist nicht möglich.

Clients können Multiclient für andere Bereiche sein.

Ctrl + Click  auf einen Menüpunkt bringt den Dialog zur Auswahl der Bereiche.

Dies geht bei folgenden Applikationen

Teilanlagenübersicht         seqctrl.exe
Bilderstellung     biko.exe
Bilddarstellung    lzsys.exe
Pfadüberwachung    Streaming
Wegesteuerung    rcsonline
Auftragssystem/Chargenliste   bali.exe
Rezepteditor     editrec.exe
Steuerrezept     controlrec.exe
Parametrierung    param.exe
00_009_RM_18.12.2012

Q: Auf welchen Rechnern kann man Braumat verwenden?

A: Braumat ist für Windows XP, Windows 7 und Server 2008 freigegeben.
     Es kann dabei eine 32 Bit oder 64 Bit Betriebssystem Version benutzt werden.

     Beim Server muss das Betriebssystem aufgrund der max. möglichen Clients
     gewählt werden.

    An einen Server mit Windows XP kann man maximal 9 Clients anschließen.
    Verwendet man für den Server Windows Server 2008 kann man mehr wie
    9 Clients verwenden. 

    Braumat stellt keine besonderen Anforderungen an die Rechnerhardware.
    Die Rechnerhardware wird vorrangig von den Anforderungen des verwendeten
    Betriebssystem bestimmt.


00_010_RM_18.12.2012

Q: Muss man bei der Verwendung von Software neben der Braumat Installation
     etwas beachten?

A: Normal sollte jede Software problemlos mit Braumat zusammenarbeiten.
     Da die Fa. Siemens nicht jede Software zusammen mit Braumat testen kann gibt
     es Empfehlungen für Programme die auf jeden Fall funktionieren.

     Hinweise findet man unter windcs\liesmich

    Beispiele:
    Empfohlen werden die Virenscanner von Trend Micro, Symantec oder Mac Afee
    Auch Microsoft Office 2007 ist freigegeben.


00_011_RM_12.12.2012

Q: Wird es ein 64 Bit Braumat geben?

A: Jawohl! Inzwischen läuft Braumat .auf 64-bit Rechnern!

00_012_RM_18.12.2012

Q: Wie erfahre ich was sich in einer neuen Version geändert hat?

A: Hat man Braumat gekauft, kann man alle Neuerungen der Datei windcs\liesmich
     entnehmen. Diese befindet sich auch auf dieser Homepage

     Für Anwender die noch nicht die neuste Version besitzen werden im Folgenden
     die wichtigsten Änderungen zusammengefasst-

     Vorgänger: Version V5.3 SP2
    
     Vorgänger: Version V5.3 SP3

     S 5  Steuerung

     FB 225         GOP Symbolanzeige im Online Rezept

     S 7 Steuerung

     FB 585   Sendepufferverhalten bei Kopplungswiederkehr
     FC653, 654  ASTA Typ 12, Chargen und Auftragsnummer Null setzen

     Braumat

     Linienrezept:  Anzahl der Linien von 255 auf 999 erhöht
     Param.pcu   Neue Klassen aufgenommen
     Site.cfg   Parametrierung für Änderungsprotokoll, Wartungsdaten
    und Leitungs-Entity
 

     Aktuell:  Stand Dez. 2012 - Version 6.0 SP2

     S 7 Steuerung

     PCS7:   Interface Bausteine sind nicht mehr enthalten
    Batch Interface Bausteine sind nicht mehr enthalten

     Braumat

     Betriebssystem:  Windows 7 mit 32 oder 64 Bit
     RCS:    Wandlung von DoubleWord in Word
     Linienrezept:    Anzahl BOP von 32767 auf 65535
     Lizenz:   License.exe für Windows 7
     Sprache:   Chinesisch
     CIS:   Transferprogramm für CIS nicht mehr enthalten
     S7 Dos V8.1  Wird autom. Installiert, wenn nicht eine ältere Version
    vorhanden ist.
     JPG Hintergrundbilder JPG Bilder werden mit Windows Mitteln angezeigt
  

    
00_013_RM_18.12.2012

Q: Liefert die Fa. SIEMENS Zusatzprogramme für Braumat?

A: Es gibt zwei Optionspaket

     RCS – Wegesteuerung
     WinCC Kanal – Verwendung des SCADA Systems WinCC zusammen mit Braumat.
           WinCC ab V6.0 SP3a HF10 muss zusätzlich erworben werden.
    

00_014_RM_18.12.2012

Q: Brauche ich neben Braumat noch zusätzliche Software?

A: Um Braumat zu verwenden benötigt man noch Step 7 um die Steuerungen zu   programmieren. Als reines Visualisierungs-System ist das nicht nötig.

Empfehlenswert ist ferner eine PLCSim Lizenz, wenn man die Software ohne
Steuerungen testen will.

01_Betriebssystem

01_001_RM_12.12.2012

 Q: Welches Betriebssystem kann man für Braumat verwenden?

 A: Braumat als 32 Bit Applikation läuft unter 32 Bit Betriebssystemen wie
      Windows XP oder Windows 7 32 Bit und unter 64 Bit Betriebssystemen wie
      Windows 7 64 Bit oder Windows Server 2008.

      Den Softnet Treiber für die S7 Kommunikation liefert Siemens für 32 Bit und 64 Bit.

      Man kann also XP, Windows 7 oder Windows Server 2008 einsetzen.


01_002_RM_12.12.2012

Q: Seit November 2012 gibt es Windows 8. Kann man auch dieses 64 Bit  Betriebssystem für Braumat verwenden?

A: Im Prinzip ja. Wie jedoch die Vergangenheit gezeigt hat, wird die Fa. SIEMENS aber       wohl  erst ein oder zwei Jahren nach dem Start des Betriebssystems eine offizielle Freigabe  erteilen.

      Angeblich soll es im Sommer 2013 Windows 9 geben.
      In Windows 9 soll die Kachel Oberfläche wieder durch eine neue
      Desktop Oberfläche ersetzt werden.


01_003_RM_12.12.2012

Q: Was bedeutet ein 32 Bit oder 64 Bit Betriebssystem für den Braumat Einsatz?

A: Braumat ist eine 32 Bit Applikation und daher unter einem 32 Bit oder einem
     64 Bit Windows lauffähig.
     Braumat benötigt zur Kopplung mit der S7 – Steuerung einen SoftNet Treiber.
     Der Treiber muss für ein 32 Bit Betriebssystem in einer 32 Bit Version benutzt werden.
     Bei einem 64 Bit Betriebssystem muss eine 64 Bit Version verwendet werden.


01_004_RM_12.12.2012

Q: Was bedeutet ein 64 Bit Betriebssystem für die PC-Hardware?

A: Laut Microsoft gibt es zwischen 32 Bit und 64 Bit Systemen praktische keine
     unterschiedlichen Hardware Anforderungen.

     Dennoch sollte man, um sinnvoll arbeiten zu können, bei einem 64 Bit System
     mindesten 4 GByte Ram und eine 50 - 100 GByte Systempartition einplanen.
     Ein 64 Bit System benötigt also auch eine etwas bessere Hardware Ausstattung.

01_005_RM_18.12.2012

Q: Muss man etwas beachten, wenn man Windows7 verwenden möchten?

A: Man muss bei diesem Betriebssystem Braumat V6.0 verwenden.
     Alte Versionen von License.exe arbeiten nicht zusammen mit Windows 7.


01_006_RM_18.12.2012

Q: Kann man Braumat in einer VMWare verwenden?

A: Braumat kann in einer VMWare installiert werden.
     Neben Braumat kann man in der VMWare Step7 und PLCSim installieren.

     Mit PLCSim kann man gleichzeitig mehrere S7 Steuerungen simulieren.

     Auf die PLCSim Steuerungen kann man mit PROSim oder auch mit
     Applikationen, welche das Datalink.ocx verwenden,  zugreifen.

     Der Einsatz von Braumat in einer VMWare ist nur für Testzwecke sinnvoll.

01_007_RM_18.12.2012

Q: Microsoft liefert ständig Updates für seine Betriebssysteme. Sollte man auf
     Braumat Rechnern solche Updates einspielen?

A: Microsoft liefert zum Patchday jeden Monat Updates für seine Betriebssysteme.
     Mit den Updates werden Fehler oder Sicherheitsmängel behoben.

     08.04.2014 Letzter Patchday für Windows XP
     11.04.2017 Letzter Patchday für Windows Vista
     14.01.2020 Letzter Patchday für Windows 7
     10.01.2023 Letzter Patchday für Windows 8

     Die Fa. SIEMENS prüft die Updates für den Einsatz bei PCS 7.
     Im Internet wird eine Liste der freigegebenen Patches veröffentlicht.
     z. B. 18490004_Sec-patches.doc   Security Patches für PCS7

     Patches aus dieser Liste sollten auch auf Braumat Rechnern keine Probleme
     verursachen und regelmäßig (mindestens alle 3 Monate) installiert werden.
      
 01_008_RM_18.12.2012

Q: Wie sollte man Microsoft Patches installieren?

A: Man sollte ein Hilfsprogramm z.B. wsusoffline  verwenden.
    Wsusoffline ist eine Freeware, die man aus dem Internet laden kann
   
    www.heise.de/software/Download/special/ct_offline_update


    Wsusoffline/UpdateGenerator.exe
    Mit diesem Programm kann man auf einem Rechner der keine Verbindung zur
    Produktionsanlage hat die Updates automatisch im Internet suchen
    lassen und auf den Rechner laden.
    Auf diesem Rechner kann man dann die Updates, welche von SIEMENS
    empfohlen werden, testen.
    Gibt es auf diesen Rechner keine Probleme kann man die Updates auf einen
    Server und einen Client installieren. Läuft die Produktionsanlage nun eine Woche
    ohne erkennbare Probleme, kann man die Updates auf den restlichen Braumat Rechnern
    einspielen.

   Wsusoffline/Client
    Der UpdateGenerator legt die Updates aus dem Internet in die Ordner
    Win, winXP und w2k3 ab.

    Wsusoffline/Client/UpdateInstaller.exe
    Mit diesem Programm kann man die Updates installieren.

01_009_RM_18.12.2012
       
Q: Kann man Braumat Rechner mit dem Internet verbinden?

A: Dies sollte man sich genau überlegen. Es besteht die Gefahr von Viren und
     evtl. Produktionsausfällen.
     Man sollte auf jeden Fall Sicherheitsmassnahmen ergreifen.

     Aktuelles Betriebssystem mit Security Patches
     Firewall
     Virenscanner
     Verbindung zum Internet nur kurzzeitig für Fernwartung 

02_Installation

   

02_001_RM _16.11.2012

Q: Warum gibt es während der Installation die Auswahl Braumat oder SISTAR?

A: Sowohl Braumat als auch SISTAR sind eingetragene Warenzeichen der Fa. Siemens.
     Unabhängig von der Auswahl wird immer die gleiche Software installiert.
     Der Name Braumat wird verwendet, wenn das Programm für Brauereien benutzt wird.
     Der Name Sistar wird für alle anderen Anwendungsbereiche verwendet also z.B. für
     Molkereien oder die Chemieindustrie.
     Durch die Auswahl wird die Titelzeile der Fenster angepasst.
     Braumat  z.B.    Braumat V6.0 {Area1} Grundmenü
     Sistar  z.B.    Sistar V6.0 {Area1} Grundmenü


02_002_RM_16.11.2012

Q: Wie kann man Braumat deinstallieren?

A:  Man kann die folgenden Schritte ausführen
      Braumat Verknüpfungen auf dem Desktop löschen
      Das windcs Verzeichnis löschen
      In der Datei windows\win.ini den Braumat Eintrag löschen
[windcs]
path=C:\WINDCS
     In der Path Umgebungsvariable den Verweis auf \windcs\sys löschen
      Start/Einstellung/Systemsteuerung/System
  Erweitert
 Umgebungsvariable
            Unter Systemvariable die Variable Path auswählen und den
            Eintrag \windcs\sys entfernen.

     Lizenz deinstallieren


02_003_RM_16.11.2012

Q: Wie kann man die Lizenz installieren oder deinstallieren?

A: Man erhält eine „Gelbe Lizenz Diskette“. Mit dem Braumat Programm License.exe
     kann man die Lizenz installieren und deinstallieren.
02_004_RM_16.11.2012

Q: Wie kann man nachträglich die Fenstertitel von Braumat in SISTAR oder
     umgekehrt verändern?

A: Dies geht am einfachsten, wenn man mit einem Editor z.B. notepad.exe die
     Datei \windcs\sys\area.ini ändert.
     [PC]
     Caption=Braumat V6.0        ändern in Caption=SISTAR V6.0

     Wer es ganz genau nimmt muss auch noch das Bild im Grundmenü verändern.
     \windcs\bilder\logo.bmp    löschen
     \windcs\bilder\logo_bra.bmp  kopieren und für Braumat in logo.bmp umbenennen.
     \windcs\bilder\logo_sis.bmp kopieren und für SISTAR in logo.bmp umbenennen.


02_005_RM_16.11.2012

Q: Kann man im Grundmenü ein eigenes Bild verwenden?

A: Dies ist möglich. Man muss ein Bitmap mit dem Namen logo.bmp erstellen
     und nach windcs\bilder kopieren.
     Das Bitmap sollte 500 Pixel breit und 120 Pixel groß sein.
 

02_006_RM_16.11.2012

Q: Auf welches Laufwerk sollte man Braumat installieren?

A: Standard ist das C-Laufwerk. Da auf dem C Laufwerk Windows installiert ist
     sollte man Braumat auf ein anderes Laufwerk installieren.
     Es müssen dann evtl. Laufwerksangeben in Bildern und Ini - Dateien geändert werden.
     Beispiel:    \windcs\bilder\bild000.bik


02_007_RM_16.11.2012

Q: Wieviel Festplatten Speicherplatz benötigt Braumat?

A: Die Installation auf einem Server oder Client benötigt ca. 100 MByte.
     Auf dem Server werden Protokolle abgelegt, d.h. das windcs Verzeichnis wird
     ständig größer. Löscht man keine Protokolle kann das Verzeichnis nach einigen
     Jahren auf einige GByte anwachsen.
    
02_008_RM_18.11.2012

Q: Welche Einstellung muss ich in Windows für Braumat vornehmen?

A: Braumat Rechner sollten Braumat automatisch beim Hochlauf starten.
     Für diese Funktion benötigt man ein automatisches Login mit einem
     Benutzer der Administrationsrechte hat.

     Login für Braumat unter Windows einrichten
- Start
- Programme
- Verwaltung
- Benutzermanager
- Kopie von Administrator erstellen
  User:  z.B. Braumat
  Nur Kennwort läuft nie ab ankreuzen
  Kennwort festlegen z.B. Braumat
 
    Automatisches Login unter Windows einrichten
- Start
- Ausführen
- Öffnen:  regedit
- Schlüssel anwählen
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows NT\
   Current Version\WinLogon
 
            - Parameter einstellen
  AutoAdminLogon:REG_SZ: 1
  Default Password: Braumat
 
Sollte es die Parameter AutoAdminLogon und Default Password noch nicht geben, müssen diese neu angelegt werden.
 

    Braumat beim Windows Hochlauf starten
- Start
- Ausführen
- Öffnen:  regedit
            - Schlüssel anwählen
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows NT\
   Current Version\WinLogon
 
- Den Paramater ändern  

Shell:REG_SZ:D:\windcs\sys\newmenu.exe
  (Braumat das auf Laufwerk D installiert ist wird automatisch gestartet)

             Oder

Shell:REG_SZ:explorer.exe
  (Normaler Windows Start)

02_009_RM_18.11.2012

Q: Warum werden Programme die in der AutoStart Gruppe von Windows eingetragen
     sind nicht gestartet
?

A:  Die Programme der AutoStart Gruppe werden beim Rechner Hochlauf automatisch
     gestartet, wenn Windows über die Registry mit dem Explorer gestartet wird.
     Wird Braumat direkt über die Registry gestartet können daher die Programme der
     AutoStart Gruppe nicht mehr von Windows gestartet werden.
     Will man trotzdem Programme starten muss man dies mit Braumat machen.
 

02_010_RM_18.11.2012

Q: Was passiert wenn man ein Update ausführt?

A: Man startet das Setup Programm von der Braumat CD und wählt Update.
Im vorhanden windcs Verzeichnis werden lediglich die DLLs, EXE und OCX Dateien   angepasst. Sollte es neue Ini - Schalter in INI-Dateien geben werden diese nicht angepasst.
Man muss also die INI-Dateien evtl. händisch anpassen.

02_011_RM_18.11.2012

Q: Was passiert wenn Braumat startet?

A: Die erste Applikation die startet ist menu.exe oder newmenu.exe.
  
   Start des Objektmanagers
Als erstes wird om32.dll unsichtbar gestartet. Dieses Programm liest die  Information für die Parametrierung ein.

   Start der Client-Kommunikation
   Das Menü startet den unsichtbaren Prozess rspcusvr.exe.
Dieser Prozess muss mit dem Taskmanager beendet werden, damit SISTAR vollständig    beendet wird.
Aufgabe dieses Programms ist es auf Verbindungsanforderungen von Clients zu warten.
Benötigt also ein Client Daten von einer PCU wird von diesem Programm geprüft ob der
PCU - Server läuft, ist dies nicht der Fall wird er gestartet.

   Start des PCU - Servers
Beim Start des Menüs wird der PCU - Server automatisch gestartet. Dieser Programmstart    kann auch verzögert ausgeführt werden.

Windcs\sys\menu.ini
     [Wnd]
     ;Timout in seconds before PCU-Server is started (Win32 only)
     Delay=0

Start des Trace – Servers
Mit dem PCU - Servers kann noch der Trace - Server automatisch gestartet und beendet        werden. Der Trace Server dient zum aufzeichnen von Diagnosedaten.

Windcs\sys\pcu_serv.ini
;Start Trace-Server with PCU-Server (default: 0)
StartTraceSvr=1
;Shut down Trace-Server with PCU-Server (default: 0)
 StopTraceSvr=1

 Start von Programmen
 Der PCU – Server kann das Programm proSched.exe starten. Über dieses Programm
 können weitere Programme gestartet werden.
 

 

02_012_RM_18.12.2012

Q: Kann man die Windows Tastenkombination CTRL+ALT+DEL d.h. den Start
     des Taskmanager verhindern?

A: Kann der Anwender diese Funktion ausführen, kann er praktische alle vorhandenen
     Programme starten. Dies ist in Produktionsanlagen nicht erwünscht.

Lösung

     Man kann versuchen die Datei c:\windows\system32\taskmgr.exe umzubenennen.
     Wenn Windows dieses Programm nicht mehr findet, kann es diese unerwünschte
     Funktion nicht mehr ausführen. Das umbenennen funktioniert jedoch evtl. nicht da
     Windows erkennt, dass das Programm fehlt und es automatisch wieder herstellt.
     In diesem Fall muss man auch das Programm in windows\system32\dllcache umbennen.  

Lösung

Für jeden User der den Taskmanager nicht benutzen darf muss eine Sperre eingerichtet werden.

Beispiel:  
Administrator darf den Taskmanager benutzen d.h. keine Sperre einrichten
Anwender darf den Taskmanager nicht benutzen d.h. für diesen User eine Sperre einrichten.

1. Einloggen z.B. als Anwender um diesen für den Taskmanager zu sperren.
2. Regedit starten
3. HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\System
    Ist unter Policies der Schlüssel System nicht vorhanden muss man ihn neu anlegen.

4. Im Schlüssel System muss nun neuer DWORD – Wert mit der Bezeichnung DisableTaskMgr
    angelegt werden, den man dann mit dem Wert 1 versehen muss.

Der Pfad sollte dann in etwa so aussehen

HKEY_CURRENT_USER
Software
Microsoft
Windows
  CurrentVersion
  Policies
Explorer
System   (Standard)     REG_SZ  (Wert nicht gesetzt)
         DisableTaskMgr  REG_DWORD 0x00000001 (1)
 
 5. Bei CTRL+ALT+DEL erscheint die normale Anwahlbox. Der Taskmanager ist gegrayed und kann nun
                                nicht mehr benutzt werden.
    Abmelden, Herunterfahren, Sperren ist noch möglich.

02_013_RM_18.12.2012
 
Q: Kann man von einer S5 Steuerung auf eine S7 Steuerung wechseln und
     trotzdem die S5 Erweiterungsgeräte mit der S5 Peripherie beibehalten?

A: Dies ist möglich.

Anschaltung in der S7 IM463-2 evtl. Abschlussstecker
Anschaltung in der S5 6ES5314 evtl. Abschlussstecker

Mit Doppelklick auf die Baugruppe IM463  im  Hardwareprofil der S7 können die Baugruppen eingegeben werden.

Beispiel:

Eingänge/Ausgänge

z.B.  32 Digitaleingänge   4.0 – 7.7
S7-Adr  S5-Adr  Anz  Peripherie
4  4  4  P
8  8  4  p

Analog

z.B.  32 Analogeingänge  128 ....   
S7-Adr  S5-Adr  Anz  Peripherie
512  128  32  P
544  160  32  P


02_014_RM_18.12.2012

Q: Welche Module stellt Braumat zur Verfügung?

A: Folgende Klassen gibt es:

Stellglieder 4 x 255 (ESG)
Sequenzen 64 (SEQU)
Meßwerterfassung 256 (MESS)
Meßwertkontrolle 128 (MEKO)
PID-Regler 64 ( PID )
Dreipunkt-Regler 96 ( DREIP )
Analogwertausgaben 256 ( ANAU )
Inkrementumsetzer 16 ( INKU )
Anwendermeldungen 1024 (MELD )
Analogfestwerte 255 ( ANA )
Ablauf-Startbausteine 96 ( ASTA )
Multifunktionen 128 ( MULT )
Polygonanpassung 32 ( POLY )
Sonderwerte S5: 255 ( Sondwert )   S7: 510
Chargen – Auftrags - Start 64 ( CAS )
Digitale Funktionsmodule 4 x 255 ( DFM0 - 3 )
Kurvensollwerte 64 ( KURVSW )
Sendepuffer 6 ( SendPu1 - 6)
FIFO’s 6 ( FIFO1 - 6 )
Wartungsdaten ESGs 1023 ( MAINT_ESG )
Einschaltverzögerungen 2 x 512 ( SE_TIMER )
Silogruppen 128 ( SILO_W01- Y )
Waagendatensätze 32 ( GFWAAGE )

Technische Operationen 999
Rezeptkategorien 255
Rezepte pro Kategorie 32767
Rezeptprozeduren 32767
Teilrezeptprozeduren je Rezeptprozedur 256
Operationen pro Teilrezeptprozedur
 
S5: max. 255
S7: 255 garantiert; darüber hinausgehende max  Anzahl ist abhängig von Anzahl der Sollwerte
pro Operation und dem Operationstyp
Sollwerte je Operation 13
Gesamtzahl Chargen aller Aufträge 10000
Prozeßgrafiken (OS) Beliebig
Tags pro Prozeßbild 510 für Sandardvariablen; 1200 für Faceplates
Analoge Messwerte 1200
Digitale Messwerte 999 basieend auf Analog-ID 1...999 (3-stellig)

Querkopplung AS – AS
31 Verbindungen bei S7 Steuerung (32 AS möglich)
512 QK-Aufträge bei S7 – S7 Kopplung
15 Verbindungen bei S5 Steuerung (16 AS möglich)
256 QK Aufträge bei S5 – S5 Kopplung

Kopplung OS – OS H1 – Bus Ethernet( TCP/IP)
AS-Nummern (Anzahl, Bereich) Eine Anlage kann aus maximal 64 PCUs bestehen
Die PCU-Nummern können im Bereich von 1 bis 239 liegen.
Die individuelle AS-(PCU)Nummer muss im Datensatz des MODULs PCU_ALG parametriert werden

 

 

 

02_015_RM_18.12.2012

Q: Kann man als Anwender eigene Klassen erstellen?

A: Die Erweiterung von Braumat um eigene Klassen ist zwar nicht ganz
     einfach aber durchaus möglich.

     Hier eine übersicht der Schritte die man ausführen muss.

     Step 7 Programm
     - UDT mit den Daten für einen Datensatz der neuen Klasse erstellen.
     - Datenbaustein mit Hilfe des UDT erstellen. Hier sind alle Datensätze der Klasse
        abgelegt.
Einen FC-Baustein erstellen, welche die Funktionen der neuen Klasse realisiert.
Den Baustein zyklisch bearbeiten

Braumat
- Trägt die neue Klasse Meldungen in das Fifo ein muss die Datei melddef.txt
   erweitert werden.
- Man muss eine Datei nnnn.pcu für die Braumat Parametrierung erstellen.
- Über die Braumat Parametrierung kann man die Datensätze der neuen Klasse
   parametrieren.

Visualisierung
-  Mit Visual Basic kann man eine Applikation schreiben, welche über das
   Datalink.ocx die Daten der Datensätze der neuen Klasse bearbeiten kann.
 
Ein Beispiel unter Tools demonstriert die notwendigen Arbeitsschritte.

    
03_Braumat System Tools

03_001_RM_18.11.2012

Q:  Welche Braumat System Tools gibt es?

A:  Im Ordner windcs\sys gibt es ca. 50 Programme. Die meisten dieser Programme
      sind Programme die direkt über das Braumat Menü verwendet werden.
     
      Es gibt einige Programme die der Anwender je nach Bedarf verwenden kann
      um Braumat an seine speziellen Bedürfnisse anzupassen.
     
Es handelt sich dabei um:

               EndExpl.exe
               License.exe
               proSched.exe
               Transtime.exe
               Terminator.exe

               TraceSvr.exe
               TraceVwr.exe
                  
               \ocx\datalink.ocx
 
03_002_RM_18.11.2012

Q: Wie kann man Programme mit Braumat starten?

A: Das Starten von Programmen erfolgt mit dem Braumat Programm prosched.exe.
     Natürlich muss dieses Programm erst einmal laufen, damit es Programme starten kann.
     Diese Aufgabe erledigt das Braumat Programm pcu_serv.exe über einen Schalter in
     der Datei pcu_serv.ini
      
     [Pcu_serv]            
     RunProcessScheduler=0         proSched.exe wird nicht gestartet
     RunProcessScheduler=1         proSched.exe wird beim Start von Braumat gestartet

     Programme die proSched.exe starten soll müssen in der Datei proSched.ini
     eingetragen sein.

    [Global]
    Processes=transtime.exe

    [transtime]
    Application=d:\windcs\sys\transtime.exe
    ;Start this application if not running and check for running
    Type=PERMANENT  
    ;At own shutdown, shutdown although this application
    ShutDown=1  
 

03_003_RM_18.11.2012

Q: Wie kann man Datum und Uhrzeit aller Steuerungen gleich halten?

A:  Die Software Uhr der Steuerung geht nicht genau. Man muss diese Zeit
      von einem Uhrzeit Server zyklisch triggern.
      Für diese Aufgabe gibt es das Braumat Programm transtime.exe.
      Im FAQ 02_002_RM_18.11.12 wird beschrieben wie man das Programm startet.

      Parametriert wird das Programm über die Datei transtime.ini
    
     Beispiel alle 30 sec an PCU 1 und 2 senden
     Bei PCU1 und PCU2 kann es sich um eine S5 oder S7 Steuerung handeln.
 
      [Config]
      ;Cycletime [ms]  to update PLC time
      CycleTime=30000                                
      ;PLCs to be updated "1,4,5"
      AS=1,2
      ;Log updates
      Logging=0
      ;Filename of logfile
      LogFileName=C:\tmp\TransTime.log

03_004_RM_18.11.2012

Q: Wie kann man Datum und Uhrzeit der Sever und Clients gleich halten?

A:  Server und Clients sind über ein TCP/IP Netzwerk miteinander verbunden.
      Ein Computer in diesem Netzwerk wird zum Zeitmaster. An diesem
      Zeitmaster kann bei Bedarf auch eine DCF77 Funkuhr angeschlossen werden.
      Änderungen von Datum und Uhrzeit werden nur an diesem Zeitmaster vorgenommen.

      Alle am TCP/IP Netzwerk angeschlossen Computer können sich nun die aktuelle
      Zeit von diesem Zeitmaster holen.

03_005_RM_18.11.2012

Q: Wie kann man Datum und Uhrzeit vom Zeitmaster holen?

A:  Es wird das Net - Time Protokoll des Windows Betriebssystems über die Netzwerkkarte                auf Basis von TCP/IP benutzt.
      Es gibt ein Tool csm_XNetTime welches zyklisch Datum und Uhrzeit holt.
     
      Ohne dieses Programm geht es auch.

Man erstellt eine Batch Datei mit dem Net - Time Befehl
.    
      Time01.bat
       @echo off
       net.exe time \\Timemaster /Set /YES

      \\Timemaster      hier muss der Rechnername des Zeitmasters stehen

Der Batch wird über proSched.exe/proSched.ini zyklisch alle 60 sec aufgerufen

[Time01]
;HOURLY,DAILY,WEEKLY,CYCLE
Type=CYCLE  
;to be started each hour at hh:mm, Daily, hourly or weekly
;to be started each mm:ss in a cycel
ReqTime=01:00 
;to be started weekly on Sunday at xx:10 range(1..7)
;Sunday=1 Monday=2  ....... Saterday=7
WeekDay=1  


   
03_006_RM_18.11.2012
 
Q:  Wie sichert man die Steuerungen mit Braumat?

A:  Man kann über proShed.exe jede Woche einmal den Bausteintransfer mit transbst.exe
     ausführen. Es werden alle OBs, FBs, FCs, DBs aus den Steuerungen in
      \windcs\pcu.nnn\OB\
      \windcs\pcu.nnn\FB\
      \windcs\pcu.nnn\FC\
      \windcs\pcu.nnn\DB\
     geladen.


     Prosched.ini
[Transbst]
Application=d:\windcs\sys\Transbst.exe /U:updwnall /s 
;HOURLY,DAILY,WEEKLY
Type=WEEKLY  
;to be started each hour at xx:10, Daily, hourly or weekly
ReqTime=21:00  
;to be started weekly on Sunday at xx:10 range(0..6)
WeekDay=5  
StartDay=167
StartTime=13:44:24
 
    Transbst.exe überträgt die Bausteine aufgrund der Datei
     \windcs\trans\updwnall.trs
1;DB;*
1;FB;*
1;FC;*
1;OB;*
 
 1=PCU-Nummer    
DB,FB,FC,OB = Bausteinart   
*= Alle Bausteine

03_007_RM_18.11.2012

Q: Was macht das Braumat Programm license.exe?

A:  Das Programm kann die Lizenz von der „Gelben Lizenz Diskette“ auf die 
      Festplatte übertragen oder von der Festplatte auf die Diskette zurück laden.

      Das Programm kopiert die Lizenzen nach
      C:\windows\system32\license

    
       Es ist nicht möglich die Dateien in diesen Ordner mittels Windows zu kopieren
       um eine gültige Lizenz zu erhalten.


03_008_RM_18.11.2012
 
Q: Was macht das Braumat Programm Endexpl.exe? 
 
A: Man legt auf dem Windows Desktop einen Verweis auf das Programm Endexpl.exe
     an. Bei Doppelklick auf dieses Icon verschwindet das Windows Desktop und man
     kann nur noch mit den Braumat Applikationen arbeiten.

03_008_RM_18.11.2012
 
Q: Was macht das Braumat Programm Terminator.exe? 

A: Man legt auf dem Windows Desktop einen Verweis auf das Programm Terminator.exe
     an. Bei Doppelklick auf dieses Icon werden alle Braumat Applikationen beendet.
     Evtl. muss man aber noch Prozesse mit dem Taskmanger von Windows beenden.
     z.B. rspcusvr.exe oder Step 7 Prozesse für die Kopplung

 04_Menü

04_001_RM_18.11.2012

Q: Welche Menüs gibt es?

A:  In Braumat kann man ein Listenmenü (alt) oder ein Icon Menü (neu) verwenden.
      Ferner kann der Anwender ein eigenes Menü erstellen.


04_002_RM_18.11.2012

Q: Welche Aufgaben erledigt das Menü?

A: Das Menü ist die erste Applikation die gestartet werden muss.
     Beim Start des Menüs wird der Objektmanager om32.dll automatisch gestartet.
     Dieses Programm läuft unsichtbar und liest die Information für die Parametrierung ein.
     Von Menü aus können andere Applikationen gestartet werden.
     Das Menü gibt es als Listenmenü, Menü mit Registern und Icons und als Menü
     dessen Aussehen vom Anwender frei festgelegt wird. Ein Beispiel für ein solches
     Anwendermenü findet man unter windcs\bilder\menu.bmp und menu.bik.

04_003_RM_18.11.2012

Q: Wie parametriert man das Listenmenü?

A: Das Listenmenü wird über die Datei \windcs\texte.x\menuappl.ini parametriert.

04_004_RM_18.11.2012

Q: Wie parametriert man das Icon Menü?

A: Das Icon Menü wird über die Datei \windcs\texte.x\menuV460.ini parametriert.

04_005_RM_18.12.2012

Q: Welche Funktion hat der Eintrag ProdID in der Datei menuappl.ini?

A: In der prod32.dll wird festgelegt für welche Programme eine Lizenz vorliegt.
     Die Kurven haben z.B. die ProdID=27. Hat man in der prod32.dll diese Freigabe
     kann man Programme aus der Datei menuappl.ini starten die diese ProdID haben.
     d.h. das Programm Kurven.exe

04_006_RM_18.12.2012

Q: Wo findet man die ProdID in der Datei menuV460.ini?

A: Die ProdID ist die erste Zahl in der Applikationszeile
     Beispiel: App1=27;Kurven;kurven.exe

 04_007_RM_18.12.2012

Q: Im Menü wird für die Applikation kein Icon angezeigt. Was muss man tun damit
     das Icon angezeigt wird?

A: In vielen Fällen kann man nichts machen. Ein Icon bei der Applikation wird
     nur angezeigt, wenn das Programm gefunden wird und dieses Programm ein Applikation
     Icon enthält. Bei allen Braumat Programmen sollte dies der Fall sein.

04_008_RM_18.12.2012

Q: Kann man die Chapter Icons verändern?

A: Jedes Chapter hat ein Symbol. Damit dieses Symbol angezeigt wird muss es sich in
     windcs\bilder befinden.
     Beispiel: mnu_arch.bmp oder mnu_sysdiag.bmp
     Man kann diese BMP auch durch eigenen BMP ersetzen, welches dene gleichen
     Namen haben muss.

04_009_RM_18.12.2012

Q: Wie kann man die Chapter einstellen?

A: In der Datei menuV46.ini gibt es dafür Schalter.

[Global]
Small=1,2,3
Extended=4,5,6,7,8

      Es wird Chapter 1,2 und 3 dargestellt. Die Extended Chapter werden nur angezeigt,
      wenn sie ausgewählt werden.

04_010_RM_18.12.2012

Q:  Welche Passwort Level gibt es für das Menü?

A:   Die Passwort Level findet man in der Datei windcs\sys.ini
       1 = niedriger Level d.h. darf jeder ausführen
        255=hoher Level d.h. darf nur der Superuser ausführen

       Passwort: MENU_P=255
       Level für den Wechsel von Braumat zum Windows Desktop

       Passwort: MENU_E=1
       Level für das Beenden von Braumat

       Passwort: MENU_M=1
       Level zum vergrößern und verkleinern des Menüs

 04_011_RM_18.12.2012

Q:  Kann man Passwort Level für die Programmaufrufe der Datei menuV46 vergeben?

A:  Jeder Programmaufruf kann einen Level erhalten.

      Beispiel: Appl= passwchk 255 Kurven  Aufruf des Programms nur mit Passwortlevel 255 möglich
05_Kopplungen

05_001_RM_18.12.2012

Q: Welches Braumat Programm ist für die Kopplung zur Steuerung verantwortlich?

A: Damit eine Kopplung zur Steuerung mit Braumat funktioniert muss das
     Programm pcu_serv.exe laufen.


05_002_RM_18.12.2012

Q: Welches Braumat Programm ist für die Kopplung zwischen Server und Client verantwortlich?

A: Damit eine Kopplung zwischen Server und Client funktioniert muss das
     Programm pcu_serv.exe sowohl auf dem Server und dem Client laufen.

05_003_RM_18.12.2012

Q: Wo findet man die Einstellungen für die Kopplung?

A: Es gibt die Dateien pcu_serv.ini und area.ini mit Schaltern für die Kopplung


05_004_RM_18.12.2012

Q: Welche verschiedenen Kopplungen zur Steuerung werden unterstützt?

A: Der PCU Server kann verschieden Kopplungsarten ausführen:

   MPI - Kopplung
 IOS – Kopplung
 TCP/IP – Kopplung


05_005_RM_18.12.2012

Q: Welche Datenmengen kann der PCU Server verarbeiten?

A: Insgesamt kann der PCU Server

16320 PA Quellen
16320 PI Quellen

verarbeiten.
 

Die S7.dll (Kopplung zu S7 Steuerungen) kann max. 55 Blöcke mit je 37 Variablen,
d.h. 2035 PA Variable oder PI Variable pro Steuerung anfordern.

Die H1_NDIS.dll (Kopplung zu S5 Steuerungen) kann max. 255 PA Variable und 255 PI Variable oder 510 PA Variable über 4 Kanäle, d.h. 2040 Variable pro Steuerung anfordern.

Die Client.dll (Kopplung  Server zu Client) kann max. 1536 PA oder 1536 PI Variable
anfordern.

Jede Applikation die gestartet wird kann max. 510 PA oder 510 PI Variable beim PCU Server
anfordern.


05_006_RM_18.12.2012

Q: Warum werden die Bildvariablen auf einem Client nicht angezeigt?

A: Ein Client kann max. 1536 Variablen vom Server holen.
     Hat man auf dem Client 3 Bilder mit je 510 Variablen geöffnet, sind alle Variablen
     verbraucht. Öffnet man in diesem Fall ein weiteres Bild auf dem Client, werden
     keine Variablen im Bild angezeigt.

 05_007_RM_18.12.2012

Q: Welche Einstellung gibt es für den PCU Server?

A: Man muss dem PCU Server mitteilen welche verschieden Kopplungen bearbeitet werden sollen. Dazu muss man die entsprechenden Kopplungsports freigeben:

S7.dll  Kommunikation zu S7-Steuerungen
H1.dll  Kommunikation zu S5-Steuerungen über CP1413 oder CP1613
H1ndis.dll Kommunikation zu S5-Steuerungen über Soft-CP und Netzwerkkarte
Client.dll Kommunikation zwischen IOSen
Recctrl.dll Rezeptsystem
Balidata.dll Auftragssystem
Cas.dll  Kommunikation zu einem Management System
Rk.dll  Kopplung mit RK512 d.h. serielle Schnittstelle zu S5
Sim.dll  Simulation des Rezeptservers
Globlog.dll Änderungsprotokoll

Die Ports müssen in der pcu_serv.ini eingetragen sein.

[Communication]
;Communication types
;Active communication type
Active=R&ecipeserver

[&Recipeserver]
;List of ports for Recipe Server
Ports=ta.dll,s7.dll,h1.dll,recctrl.dll,balidata.dll,cas.dll,client.dll
 

05_008_RM_18.12.2012
 
Q: Was benötigt man – SoftCP oder SoftNet?

A: SoftCP und SoftNet sind Treiber zur Kopplung von Siemens Steuerungen.

     Hat man nur S7 Steuerungen muss man den SoftNet Treiber verwenden.
     Damit ist es auch möglich Step 7 zu installieren und zu verwenden.

     Hat man noch einen Mischbetrieb von S5 – und S7 Steuerungen ohne dass
     Step 7 installiert ist,  muss man den SoftCP Treiber verwenden.
     Hat man Step 7 installiert benötigt man zwei Netzwerkkarten.
Netzwerkkarte mit SoftCP   (S5- Kopplung)
Netzwerkkarte mit SoftNet  (S7.Kopplung und Step 7)


     Hat man nur S5 Steuerungen muss man den SoftCP Treiber verwenden.
     Der SoftNet Treiber unterstützt keine S5 Steuerungen mehr.
 

05_009_RM_18.01.2013

 

05_009_RM_18.01.2013

 

Q: Für was benötigt man die Querkopplung?

 

A: Die Querkopplung ist die Softwarelösung um Daten zwischen Steuerungen

     ohne die Verwendung eines Servers auszutauschen.

 

05_010_RM_18.01.2013

 

Q: Welche verschiedenen Querkopplungen gibt es?

 

A:  Es gibt drei verschiedene Querkopplungen:

 

      S5 – S5 Querkopplung

      Max. 16 S5 Steuerungen

      Ebene 7 Kopplung

      Parametrierung mit QuerPCUs, QuerJobs  mit paramS5.000

 

      S5 – S7 Querkopplung

      Max. 16 Steuerungen (S5 oder S7)

      Ebene 4 Kopplung

      Parametrierung mit XC_PCU_SR, XC_JOB_SR mit

      paramS5QK.pcu und paramS7QK.pcu

 

 

      S7 – S7 Querkoplung

      Max. 32 S7 Steuerungen

      S7 Verbindung

      Parametrierung mit XC_PCU_32, XC_JOB_32 mit paramS7.000

 

   05_011_RM_18.01.2013

 

Q: Wie viele Verbindungen sind mit den Querkopplungen möglich?

 

A: Die S7 – S7 Querkopplung arbeitet komplett unabhängig von den beiden

     S5 Querkopplungen.

     Man kann also über 31 Verbindungen 32 S7 Steuerungen miteinander verbinden.

 

     Die S5 Querkopplungen S5 – S5 und S5 – S7 arbeiten nicht unabhängig voneinander.

     Es gibt also maximal 15 Verbindungen und daher maximal 16 Steuerungen die

     man miteinander verbinden kann.

     Bei den 16 Steuerungen kann es sich um S5- oder S7 Steuerungen handeln.

 

     Beispiel:

     PCU 1 ist eine S5 Steuerung

    

     Eine S5 Steuerung kann maximal 15 Verbindungen haben.

 

     Es gibt 15 Verbindungen zu anderen Steuerung

     Verbindung 1      S5 Steuerung

     Verbindung 2      S5 Steuerung

     Verbindung 3      S5 Steuerung

     Verbindung 4      S7 Steuerung

     Verbindung 5      S5 Steuerung

     Verbindung 6      S5 Steuerung

     Verbindung 7      S7 Steuerung

     Verbindung 8      S5 Steuerung

     Verbindung 9      S5 Steuerung

     Verbindung 10    S5 Steuerung

     Verbindung 11    S5 Steuerung

     Verbindung 12    S5 Steuerung

     Verbindung 13    S5 Steuerung

     Verbindung 14    S5 Steuerung

     Verbindung 15    S5 Steuerung

     

      Beispiel:

      PCU 1 ist eine S7 Steuerung

 

      Eine S7 Steuerung kann maximal 46 Verbindungen haben.

      31 Verbindungen zu anderen S7 Steuerungen   (S7 Verbindung)

      15 Verbindungen zu S5 Steuerungen (Ebene 4 SR Schnittstelle)

 

05_012_RM_18.01.2013

 

Q: Was muss man bei der S5 zur S7 Kopplung beachten?

 

A: Diese Art der Querkopplung wird benötigt, wenn man eine bestehende

     Anlage erweitert oder vorhandene S5 Steuerungen durch eine S7 Steuerung

     ersetzen möchte.

 

     Die Hardware und Software der S5 Steuerung ist also vorhanden.

     Für die Querkopplung zur S7 müssen Aufträge in der CP eingetragen werden,

     d.h. evtl. der Eprom oder Flash Eprom neu erstellt werden.

     Ferner muss die Querkopplungssoftware hochgerüstet werden.

 

     CP143

max. können 64 Aufträge gleichzeitig aufgebaut sein. Die Baugruppe kann 120 Aufträge

 verwalten. Ein Ebene 7 - Auftrag belegt 2 Aufträge.

 Werden mehr wie 64 Aufträge benötigt baut die Baugruppe automatisch

 Verbindungen auf und ab. Es sollten daher nicht benötigte Verbindungen

 für Ebene 7 und Ebene 4 entfernt werden.

 

      CP1430 Basic max. 16 TF-Verbindungen

 Nicht für S5-S7 Querkopplung geeignet

 

 

      CP1430 Extended max. 100 TF-Verbindungen

 Baugruppe sollte benutzt werden.

 

 

    In der S7 Steuerung wird eine CP443 benötigt.

    Diese Baugruppe kann eine Datenübertragung bis Ebene 4 nach IEEE 802.3.

    Es gehen also nur normale Send- und Receiveaufträge, d.h. Read, Write, Fetch

    Aufträge sind nicht möglich.

05_013_RM_18.01.2013

 

Q: Für welche S5 Steuerungen funktioniert die Querkopplung zur S7 Steuerung?

 

A: Als Standard für Braumat wurde die S5 150 und S5 155 mit den

     CPUs 946,947 und 948 verwendet.

 

     Für diese Steuerungen gibt es eine S5 Software mit der Ebene 4 Querkopplung.

     Beim Laden einer Steuerung muss man darauf achten, dass man die richtigen

     Hantierungsbausteine verwendet.

 

     Auf der Braumat CD findet man die Bausteine für eine CPU 948 unter

     SIS_S5-pcu/qk_s5S7.460/J401QKST.S5D

     Die Hantierungsbausteine sind bei dieser CPU integriert. Man benötigt

     nur Bausteinköpfe.

 

     Für die 946/947 muss man die Bausteine aus dieser Datei ebenfalls verwenden.

     Man muss jedoch die Hantierungsbaustein umbenennen.

     Beispiel:     FB180 wird umbenannt in FB120 usw.

     Die Hantierungsbausteine enthalten bei dieser CPU Step 5 Code.

    

     In seltenen Fällen wurde auch eine S5 115U für Braumat verwendet.

     Software für diese Steuerung ist auf der Braumat Installations CD schon

     Seit V4.0 im Jahr 2000 nicht mehr vorhanden.

     Die Ebene 4 Kopplungssoftware muss man von der Fa. SIEMENS

     anfordern.

     Es handelt sich bei dieser Steuerung um die Bausteine

     FX181,182,183,150,151,152,153

     sowie den Hantierungsbausteinen FB244,245,247,249

 

05_014_RM_18.01.2013

 

Q: Welche Datenmengen kann man mit Ebene 4 Querkopplung übertragen?

 

A: Die Datenmenge die mit einem Send- oder Receiveauftrag transportiert werden kann,

     hängt vom Ausgabestand der CP443 in der S7 ab.

     Damit es mit allen CP443 funktioniert, musste die max. Menge auf

     240 Bytes begrenzt werden.

 

05_015_RM_18.01.2013

 

Q: Kann man auch Daten mit  S5 Steuerungen ohne Braumat Software austauschen?

 

A: Dies ist möglich. Man benutzt am einfachsten auch für diese Steuerungen

     die Bausteine der Braumat Ebene 4 Querkopplung.

 

     Auf diese Weise kann S5150, S5155, S5115 und S5135 ankoppeln.

 

     Beispiel:

     In eine S5 115 U mit CPU 945 muss man die Braumat Bausteine

         FX 97,181,182,183,150,151,152,153

         sowie den Hantierungsbausteinen FB244, 245, 247, 249

         und den DB1,DB201

     laden.

     Wird die Querkopplung bearbeitet wird der DB204, 205, 206, 207, 208 erzeugt.

    

05_016_RM_18.01.2013

 

Q: Wie kann man feststellen ob die Software einer S5 Steuerung für die

     Ebene 4 Querkopplung geeignet ist?

 

A:  In den Bausteinen

FB181,FB182,FB183,FB184

(Bestehenden Bausteine für die Querkopplung)

     müssen die neuen Bausteine der QK-Ebene 4

FB151,FB152,FB153 

      aufgerufen werden.

 

05_017_RM_18.01.2013

 

Q: Wie kann man feststellen ob die Software einer S7 Steuerung für die

     Ebene 4 Querkopplung geeignet ist?

 

A:  In der S7 Steuerung müssen die Bausteine der Ebene 4 Querkopplung

      FC650,FC651,FC652,FC653, FC654,FC655,FC656

      aufgerufen werden.

 

      Siehe OB1/FC2001 und OB35/FC2019

      In diesen Bausteinen muss der FC651 Aufruf eingetragen sein.

 

05_018_RM_18.01.2013

 

Q: Was sollte man Kontrollieren, wenn die Querkopplung nicht geht?

 

A:  Da es verschiedene S5 Steuerungen gibt, muss man prüfen ob die Software zu den

      Hantierungsbausteinen passt.

 

      S5 150 / 155

      CPU946/947  FB180,181,183,184

      CPU 948   FB 120, 121,123,124

 

      S5 115

      CPU 945   FB244,245,247,249

 

      S7

      In der S7 Steuerung muss der FC5,6 und FC50,60 vorhanden sein.

    

      Ferner muss die PCU-Nummer im DB201 bei einer S5 Steuerung oder DB701 bei

      einer S7 Steuerung richtig eingetragen sein.

      Natürlich müssen die Funktionsbausteine der Querkopplung auch

      zyklisch von der Steuerung bearbeitet werden.

      Als nächstes sollte man prüfen ob die Parametrierung in der CP für die

      Ebene 4 Querkopplung richtig eingetragen ist.

      Bei einer S5 also den EProm oder Flash Ram kontrollieren.

      Bei einer S7 findet man die Parametrierung in der Netzwerk Konfiguration.

 

05_019_RM_18.01.2013

 

Q: Kann man Steuerungen ohne die Verwendung von Braumat Bausteinen koppeln?

 

A: Zur Kopplung von Steuerungen kann man

 

     Digitalausgänge und Digitaleingänge

     Kopplung über Baugruppen mit serieller Schnittstelle

     Kopplung mit Profibus

     Kopplung mit TCPIP

 

     verwenden.

   
06_Bilderstellung

 

06_001_RM_18.01.2013

 

Q: Wie erstellt man ein Anwenderbild?

 

A: Ein Hintergrundbild wird mit einem Zeichenprogramm z.B. Coral Draw, Paintshop Pro

     erstellt und als Bitmap in einer Datei xxx.bmp gespeichert.

     Mit dem Programm biko.exe kann man dann die Variablen einfügen.

     Die Variablen werden in einer Datei xxx.bik abgelegt.

  • 06_002_RM_18.01.2013

 

Q: Wo findet man die Bilder im windcs Verzeichnis?

 

A: Die Bilder werden abgelegt in

 

     Windcs\Bilder\nnn.bmp         Hintergrundbild

     Windcs\Bilder\nnn.bik       Variablen

 

     Um eine besser Übersicht zu behalten sollten man die Bilder jedoch besser in

     Unterordner ablegen.

 

     Beispiel:

     Windcs\bilder\silo

     Windcs\bilder\brewhouse

 

  • Bilder werden nur auf den Servern gespeichert. Auf einem Client sollte es keine
  • Bilddateien geben.

06_003_RM_18.01.2013

 

Q: Wie werden die Bilder für die Server synchronisiert?

 

A: Ändert man Bilder an einem Server werden diese automatisch zum anderen

     kopiert. Damit dies geht muss jedoch ein Ini-Schalter richtig eingestellt sein.

 

 

     Biko.ini

     [Options]

     ;Copy files to all GP_PROJ paths after saving files

    CopyFilesToAll=1

 

06_004_RM_18.01.2013

 

Q: Wie groß können die Bilder sein?

  • A:  Die Bildgröße sollte als Vollbild in Abhängigkeit von der Bildschirmauflösung

      gewählt werden.

 

      Beispiel:

Bildschirmauflösung:   1024 * 768 

Farbe 24-Bit-Truecolor

Kleine Schrift

 

     Das Bild kann hier eine Größe von 1020 * 696 haben

 

     d.h.    1024 – Rand  *  768 – Rand – Taskleiste

 

     Rand = 4

     Taskleiste = 66

 

   Evtl. wird man die Bildhöhe noch verringern, wenn man am unteren Bildschirmrand

   ständig den PCU-Server mit zwei Meldezeilen darstellen will.


06_005_RM_18.01.2013

 

Q: Welche Bildelemente kennt Biko?

  • A: Es gibt die folgenden Bildelemente

 

Bedienerhinweise

Bildwechsel 

Exec FB/FC  Aufruf eines Step 7  FB oder FC

Exec IOS  Aufruf eines EXE Programms

Statischer Text

Integer Variable

Real Variable

Hexa  Variable

ESG

Text

Leitung

Balken

Sound

 

Faceplates

  Plant analoge  Beobachten und Simulieren von analogen Ein- und Ausgangswerten

  Plant controller Beobachten und Simulieren von Reglern

           Plant digit  Beobachten und Simulieren von digialen Ein- und Ausgangswerten,

           Timer

   Icm   Beobachten und Simulieren von ESGs

   Message  Meldungsfenster

   Unit   Beobachten und Simulieren von Teilanlagen

 

06_006_RM_18.01.2013

 

Q: In Biko kann ich keine Braumat Faceplates auswählen?

  • A: Findet man in Biko keine Braumat Faceplates gibt es ein Problem

     mit der Datei windcs\sys\ocx\sisctrls.ini.

     Die Datei fehlt entweder komplett oder enthält falsche Einträge.

     In diesem Fall die Datei von der Braumat CD in das windcs Verzeichnis kopieren.

 

06_007_RM_18.01.2013

 

Q: Gibt es eine TAB Reihenfolge für die Bildelemente?

 

A: Legt man eine neue Variable mit Biko an wird diese immer an das Dateiende

     in .bik   eingetragen, d.h. es gibt keine Tab Reihenfolge der Eingabefelder.

    Will man dass die Eingabefelder in einer vorgegebenen Reihenfolge mit der

    Tab-Taste  angewählt werden muss man die Variablen mit einem Texteditor umsortieren.

    Bei manuellen Änderungen darf man das Kopieren zum anderen Server nicht vergessen.

 

06_008_RM_18.01.2013

 

Q: Wie kann man einen Regler in Biko verwenden?

 

A: Im Bild kann man durch einen PC-Programmaufruf über einen Button

     einen Regler einblenden.

 

     Befehlszeile: d:\windcs\sys\regler.exe  PCU Klasse Nr

     Beispiel:    d:\windcs\sys\regler.exe  16 pid  1 

 

     Klasse= PID (PID-Regler) oder 3PK (3-Punkt Regler)

 

06_009_RM_18.01.2013

 

Q: Wie kann man ein Kurvenbild in Biko verwenden?

 

A: Im Bild kann man durch einen PC-Programmaufruf über einen Button

     ein Kurvenbild einblenden.

 

     Beispiele:

     Kurven.exe p test3.ltw  97 22 123 1 ‘Testbild‘ 2 3 440 555

 

     oder  Kalenderwochenbild mit der akt. Kalenderwoche anzeigen
 

     Kurven.exe p test3.ltw 

 

     p = Kurvenbild anzeigen

     t = Kurvenapplikation starten

 

     97 = Jahr

     22 = Kalenderwoche

     123 = Auftragsnummer

     1 = Chargennummer

     Testbild = Fenstertitel

     2 3 440 555  = Bildkoordinaten   Posleft Postop PosWidth Posheight

 

06_010_RM_18.01.2013

 

Q: Wie kann man den blauen Rahmen um ein Element nach der Bildanwahl verhindern?

 

A: Die letzte Zeile in xxxx.bik muss vom Typ=11 sein, d.h. ein Bildanwahlfeld

     auf das eigene Bild in der linken oberen Ecke mit der Größe

     in x- und y-Richtung von Null.

 

06_011_RM_18.01.2013

 

Q: Was versteht man unter dynamischen Variablen?

 

A: Eine dynamische Variable ist eine Variable die aufgrund der Information

     einer anderen Variable benutzt wird.

 

     Folgendes ist nötig:

 

     1. Die 'Schalt-Variable' im Bild mit Namen einfügen:

         z.B. INT-Variable, Name: TEST1

 

     2. dBase-File mit Variablen-Verschaltung projektieren:

          z.B. SAMPLE.DBF in WINDCS\BILDER\DBF mit 2 Variablen

          VAR1, VAR2 mit je 3 Verschaltungen

 

Sample.dbf

 

Datensatz 1

01 Var1 : 1,DB201,DW1

 

Datensatz 2

01 Var1 : 1,DB201,DW2

 

Datensatz 3

01 Var1 : 1,DB201,DW3

 

 

 

     3. Die 'Dynamische Variable' im Bild einfügen:

         z.B. Datenbank: SAMPLE.DBF

        Bezugsvariable: TEST1

        Name: Var1

 

     Wird jetzt im Bild die Variable TEST1 bedient, sucht sich das System die

      entsprechende Verschaltung aus der Datei SAMPLE.DBF und schickt die

     Quellen zur  PCU.

     Im Bild erscheint dann für die dynamische Variable der entsprechende PCU-Wert.

 

06_012_RM_18.01.2013

 

Q: Warum funktionieren die im Lieferumfang von Braumat enthalten Testbilder nicht?

 

A:  Für die Testbilder gibt es zwei wichtige Einstellungen:

 

      Braumat muss auf dem Laufwerk C installiert sein.

      Es muss die PCU 1 geben.

 

      Ist einer dieser Punkte nicht gegeben, gibt es Probleme.

      In diesem Fall muss man die Testbilder anpassen.

 

06_013_RM_18.01.2013

 

Q: Was muss man bei Leitungen oder Balken beachten?

 

A: Eine Leitung/Balken muss im Hintergrundbild als Objekt (Rechteck, Kreis usw) mit einer Farbe (z.B. Rot) gezeichnet werden. Mit Biko muss über die Leitung/Balken des Hintergrundbilds ein Leitungsobjekt/Balkenobjekt gelegt werden.

Die Hintergrundfarbe des Leitungsobjekts/Balkenobjekts muss die gleiche Farbe wie  Leitung/Balken im Hintergrundbild haben.

 

06_014_RM_18.01.2013

 

Q: Was bedeutet Offset und Untersetzungsfaktor bei einem Textfeld?

 

A: Mit diesen Parametern wird der Zugriff auf die Textdatei eingestellt.

 

Aufbau der Textdatei:  Textoffset=0, Untersetzungsfaktor=0

Zeile 0  Text 0  Wert=0

Zeile 1  Text 1  Wert=1

Zeile 2  Text 2  Wert=2

Zeile 3  Text 3  Wert=3

 

Aufbau der Textdatei:  Textoffset=2, Untersetzungsfaktor=0

Zeile 0  Text 0  wird nicht verwendet

Zeile 1  Text 1  wird nicht verwendet

Zeile 2  Text 2  Wert=0

Zeile 3  Text 3  Wert=1

 

Aufbau der Textdatei:  Textoffset=2, Untersetzungsfaktor=15

Zeile 0  Text 0  wird nicht verwendet

Zeile 1  Text 1  wird nicht verwendet

Zeile 2  Text 2  Wert=0

Zeile 3  Text 3  Wert=15

 

06_015_RM_18.01.2013

 

Q: Wie wird der Bildaufruf von Bildern aus einem anderen Bereich mit Biko parametriert?

 

A: Es wird mit Biko ab V5.3 ein Bildwechsel erstellt.

     Im Dialog kann der Bereich ausgewählt werden.

     In der bik Datei wird der Pfad zum Bild als Pfadangabe und

     Nummer des Bereichs  eingetragen.

 

    Auszug aus nnn.bik

 

    11,779,449,182,43,\\IOS9\C\WINDCS\BILDER\DEMO.BIK,0,4

 

    Area=4 Bild =Demo.bik von IOS8(Server1) oder IOS9(Server2)

 

   Bei einem Client wird autom. Server2 gewählt, wenn Server1 nicht erreichbar ist.

   Von einem Server aus  wird das Bild nur in IOS9 gesucht.

   Fällt IOS9 aus wird nicht zum anderen  Server umgeschaltet, d.h. es wird kein Bild

   mehr  angezeigt.

 

06_016_RM_18.01.2013

 

Q: Wie ist das Datenformat einer Bik Datei?

 

A: Bei der Bik Datei handelt es sich um eine CSV Datei.

     Eine CSV Datei ist eine reine ASCII-Datei. Jede Textzeile enthält einen Eintrag.

     Alle Parameter einer Zeile sind durch Komma getrennt.

    

     Werden OCX en im Bild benutzt, bestehen die Daten aus mehreren Textzeilen.

 

     In der ersten Textzeile ist das Hintergrundbild definiert.

 

     Für den Inhalt der BIK Datei gibt es keine Beschreibung.

 

     Beispiel:

   

     6,C:\Windcs\BILDER\SILOS\CIRCULAR.BMP

     Typ=6 Es handelt sich um die erste Zeile einer Bik Datei, d.h. Hintergrundbild.

 

     11,779,449,182,43,\\IOS9\C\WINDCS\BILDER\DEMO.BIK,0,4

      Typ=11  d.h. Bildwechsel

 

 

      2,59,231,220,11,1,1,701,15,0,2,0,0,,C:\WINDCS\symbole\BIT\t_sym_b2.bmp,bit variable,0,0,0

     Typ=2   d.h. Bitsymbol    t_sym_b2.bmp  je nach Wert aus PCU1, DB701 Bit 15.0

                          59,231,220,11   Koordinaten und Größe im Bild     

 

06_017_RM_18.01.2013

 

Q: Kann man eigene Symbole für ein Bitsymbol erstellen?

 

A: Ein Bitsymbol kann mit einem Zeichenprogramm z.B. paint erstellt werden.

     Die Bmp Datei muss in windcs/symbol/Bit abgelegt werden.

     

    Dabei muss folgendes beachtet werden:

 

    • Es müssen zwei gleich große Symbole erstellt werden
    • Anzahl der Farben muss 256 sein
    • Die Anzahl der Pixel für die Symbolgröße muss geradzahlig sein.
    • Beide Symbole sind in einer Datei  nnn.bmp gespeichert
    •        
  • Ansteuerung:

 

  • Symbol wenn  Bit x=0
  • Symbol wenn  Bit x=1

06_018_RM_18.01.2013

 

Q: Kann man eigene Symbole für ein ESG Symbol erstellen?

 

A: Ein ESG Symbol kann mit einem Zeichenprogramm z.B. paint erstellt werden.

     Die Bmp Datei muss in windcs/symbol/ESG abgelegt werden.

     

    Dabei muss folgendes beachtet werden:

 

    • Es müssen 8 gleich große Symbole erstellt werden
    • Anzahl der Farben muss 256 sein
    • Die Anzahl der Pixel für die Symbolgröße muss geradzahlig sein.
    • Alle Symbole sind in einer Datei  nnn.bmp gespeichert
    •  
  • Ansteuerung:

 

Es gibt 8 Zustände

 

1. Symbol   Bit   = xxxx xxxx 0000 0000

2. Symbol   Bit   = xxxx xxxx 0000 0001

3. Symbol   Bit   = xxxx xxxx 0000 0011

 

Damit ein ESG richtig arbeitet muss es auf ein ESG der ESG-Gruppe 1,2,3,4 mit dem

Parameter STAT (ESG-Statusbits) verschaltet werden.

 

 

06_019_RM_18.01.2013

 

Q: Was kann man tun wenn Fehlermeldungen beim Öffnen eines Bildes mit Biko kommen?

 

A: Ursachen für die Fehler können sein:

 

Pfadangaben falsch, d.h. Symbole usw. können nicht gefunden werden

 

            PCU - Nummern die nicht zur Area.ini passen

 

            Bilder einer alten Braumat Version, welche nicht mehr mit der aktuellen

            Braumat Version funktionieren

 

            Manuelle Änderungen wurden fehlerhaft vorgenommen

 

      Biko erstellt automatisch eine Fehlerdatei varerror.txt.

      Aus dieser Datei kann man die Zeilennummern der fehlerhaften Zeilen entnehmen.

      Eine Fehlersuche ist jedoch nicht ganz einfach, da die BIK Datei keine Zeilennummern

      enthält.

 

      Csm_BRBikViewer.exe

      Mit diesem Hilfsprogramm kann man PCU-Nummern und Pfadangaben verändern.

      Ferner kann man die Bik-Datei mit Zeilennummern darstellen.

     

      Hinweis:

      Csm_nnn.exe sind keine Programme der Fa. Siemens und daher nicht Bestandteil von

      Braumat. Es handelt sich um spezielle Programme für welche die

      Internetsite www.braumat.de eine Freeware Lizenz vom

      Hersteller der Software erhalten hat.

  

07_Rezepte

 

07_001_RM_18.01.2013

 

Q: Wie werden Rezepte gespeichert?

 

A: Es werden Textdateien, Ini-Dateien und DBase Dateien verwendet.

     Für die Rezepte werden folgende Verzeichnisse verwendet:

 

            Windcs\sys

            Windcs\recipe

            Windcs\texte.x               x=Nummer der Sprache

            Windcs\pcu.nnn\recipe

     

07_002_RM_18.01.2013

 

Q: Was ist eine Rezeptkategorie?

 

A: Die  RK Rezeptkategorie wurde früher als Rezepttyp bezeichnet.

     Eine Rezeptkategorie ist so etwas wie ein Sammelordner für Rezepte.

     Beispiel:

 

     Rezeptkategorie       Pils

     Rezepte    Dosenbier, Fassbier, Flaschenbier

 

 

     Es gibt maximal 255 Rezeptkategorien.

     Jeder Rezeptkategorie kann man Grundrezepte zuordnen.

 

07_003_RM_18.01.2013

 

Q: Was ist ein Grundrezept?

 

A: Das GR Grundrezept ist die Beschreibung wie ein Produkt hergestellt wird.

     Grundrezepte sind einer Rezeptkategorie zugeordnet.

     Ein Grundrezept besteht aus Teilanlagen mit Schritten.

     In jedem Schritt können bis max. 13 DFMs verwendet werden.

 

     Es gibt maximal 32767 Grundrezepte.

 

     Beispiel:

 

     Rezeptkategorie       Pils

     Rezepte    Dosenbier, Fassbier, Flaschenbier

     Grundrezept   Pils01       , Pils02   , Pils02   


07_004_RM_18.01.2013

 

Q: Wie kann man Rezeptkategorien und Grundrezepte anpassen, wenn man nur

      eine geringe Anzahl benötigt?

 

A:  Einstellung der Rezeptkategorie Anzahl

 

      windcs\recipe\recipev3.ini

  [Global]

 MinType=1

  MaxType=10        (Maximal 255)

 

 

     Einstellung der Grundrezepte für die einzelnen Rezeptkategorien

 

     windcs\recipe\recipev3.ini

  • [RecTypxxx]
  • MaxRec=100        (Maximal 32767)
  • 07_005_RM_18.01.2013

 

Q: Wie werden Rezeptkategorien gespeichert?

 

A: Die Namen der Rezeptkategorien findet man in

     Windcs/texte.0/rtyp.txt

 

     Hinweis:  Das Verzeichnis Texte.0 gilt bei Verwendung der Deutschen Sprache.

 

07_006_RM_18.01.2013

 

Q: Wie legt man eine neue Rezeptkategorie an?

 

A: Man wählt im Menü das Register Rezeptverwaltung

     Nun kann man über das Icon Rezept den Rezepteditor starten.

     Mit einen rechte Mausklick  auf die Area kann man über „Neue Rezeptkategorie“

     eine neue Rezeptkategorie anlegen.

 

     Der Name der Rezeptkategorie wird in windcs/texte.0/rtyp.txt eingetragen.

     Ferner wird die Datei windcs/recipe/recipev3.ini angepasst.

 

07_007_RM_18.01.2013

 

Q: Im Rezepteditor wird für den Bereich der Name Area1 verwendet.

     Wie kann man diesen Namen ändern?

 

A:  Der Name kommt aus der Datei area.ini.

      Man kann also mit einem Texteditor den entsprechenden Eintrag anpassen.

 

[Area1]

;Name of area 1

Name=Area1   (z.B. Ändern in Sudhaus)

    

       Damit diese Änderung wirksam wird muss man Braumat beenden und neu starten.

 

       Natürlich kann man den Namen auch mit dem Programm sitecfg ändern.

       (Menü/Administration/Konfiguration)

       Die Benutzung dieses Programms hat den Vorteil, dass die Änderung beim

       Abspeichern automatisch auf allen Braumat Rechnern ausgeführt wird.

 

07_008_RM_18.01.2013

 

Q: Wie legt man ein neues Grundrezept an?

 

A: Man wählt im Menü das Register Rezeptverwaltung

     Nun kann man über das Icon Rezept den Rezepteditor starten.

     Mit einen rechte Mausklick  auf die Rezeptkategorie kann man über „Neues Grundrezept“

     ein neues Grundrezept anlegen.

 

     Der Name des Grundrezepts wird in windcs\texte.0\sortx.txt eingetragen.

 X=Nummer der Rezeptkategorie

            Textzeile ist Name des Grundrezepts

 

     Ferner wird ein Datensatz in mHeadx.dbf eingetragen

  • X=Nummer der Rezeptkategorie 
  • Datensatznummer ist Nummer des Grundrezepts
  • 07_009_RM_18.01.2013

 

Q: Grundrezepte kann man löschen. Legt man danach ein neues Grundrezept an

     wird jedoch eine neue Grundrezeptnummer verwendet.

     Warum wird nicht die zuvor gelöschte Nummer verwendet?

 

A: Man wählt im Menü das Register Rezeptverwaltung

     Nun kann man über das Icon Rezept den Rezepteditor starten.

     Mit einen rechte Mausklick auf die Rezeptkategorie kann man über „Grundrezept löschen“

     ein Grundrezept löschen.

     Durch diese Funktion wird das Grundrezept jedoch nicht gelöscht sondern nur als

     ungültig gekennzeichnet.

 

    Datei windcs\texte.0\sortx.txt

    z.B.   *SORT1          4

    * = Kennzeichen für ungültig

 

    Datei windcs\recipe\mHeadx.dbf

    Im 5. Datensatzparameter mit dem Namen LOCKED ist ein x eingetragen.

    Im 9. Datensatzparameter mit dem Namen L_Name ist ein * vor dem

    Namen eingetragen.

 

 

    Man kann also die als ungültig gekennzeichneten Grundrezepte wieder reaktiveren,

    wenn man * und x in der DBase Datei verändert.

           

07_010_RM_18.01.2013

  

Q:  Was versteht man unter Teilanlagen?

 

A:  Jede PCU hat maximal 64 Teilanlagen. Teilanlagen sind Schrittketten.

      Für Teilanlagen wird heute der Begriff Sequencer oder Unit verwendet.

 

      In einem Grundrezept muss eine Teilanlage die Startteilanlage sein.

      Ein Grundrezept kann aus einer oder mehreren Teilanlagen bestehen.

      Die Teilanlagen können auch aus verschiedenen PCUs kommen.

 

      In der PCU werden die Teilanlagen im FB1001 bis FB1064 programmiert.

 

07_011_RM_18.01.2013

  

Q:  Was versteht man unter den Schritten einer Teilanlage?

 

A:  Jede PCU hat maximal 999 GOPs. GOPs Grundoperationen sind die Schritte

      einer Teilanlage.

      Für GOP werden auch Begriffe wie EOP Equipment Operation

      TOP, ROP, EPE verwendet.

 

      In der PCU werden die GOPs im FC1001 bis 1999 programmiert.


07_012_RM_18.01.2013

 

Q: Was muss man machen um im Rezepteditor die Gop-Nummer anzuzeigen?

 

A: Der Graphische Rezepteditor kann vor den Elementen die Gop-Nummer darstellen.

     Nr + 1000 = FC-Nummer

 

     Damit dies geht muss man den Schalter

 

Windcs\sys\editrec.ini

[VersionV3]

AddCol=2

 

    eintragen.

 

07_013_RM_18.01.2013

 

Q: Was sind DFMs?

 

A: DFM bedeutet Digitales Funktion Modul.

     Es gibt pro Steuerung die DFM Gruppen DFM0, DFM1, DFM2 und DFM3

     Pro DFM Gruppe gibt es 255 DFMs.

 

 

 

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